Kinderarmut - nein, danke!

Mit diesem Slogan startet Grunwald&Partner zunächst in Köln eine Pilot-Kampagne für die von Armut betroffenen Kinder. Mit einer Gruppe engagierter Gleichgesinnter wird zur Zeit ein Netzwerk aufgebaut, das hilft, alleinerziehenden Müttern neue, wertvolle Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, die sie möglichst schnell in die Lage versetzen sollen, ihre Kinder in geordneten finanziellen Verhältnissen großzuziehen, ohne staatliche Zuwendungen. Hierzu entwickeln wir zurzeit bereits in einer „Denkwerkstatt“ Ideen und auch neue Arbeitsmodelle, die dazu führen, möglicht schnell ohne staatliche Unterstützung auszukommen. Um diese Ziele zu „zaubern“...

In Köln gibt es mittlerweile fast 40 000 Kinder, die täglich spüren, was es heißt, verzichten zu müssen, nicht teilnehmen zu dürfen. Kinder, die traurig begreifen, dass ihr Leben anders ist, als das anderer Kinder und dann auch noch erleben müssen, nicht dazuzugehören, ausgegrenzt zu werden – und dies grausamerweise sogar von ihren eigenen Altersgenossen. Diese Kinder erleben oft, dass sie für ihre nicht selbstverschuldete Situation auch noch gehänselt, verlacht und gemobbt werden. Sie sind inzwischen bereits stigmatisiert als "Hartz IV Kinder"! 25 Prozent der Kinder in Köln sind in dieser Situation, also jedes vierte Kind. Das macht uns betroffen und wir möchten alle Kölner dazu motivieren etwas für diese Kinder und Jugendlichen zu tun.

Die Zahl von so genannten „Tafeln“ hat sich in den letzten Jahren vervielfacht! Über 1000 Tafeln gibt es inzwischen in Deutschland, weil bei immer mehr Menschen das Geld nicht zum Essen reicht. In den Warteschlangen dieser Armenspeisungen stehen dann oft auch die Kinder mit an. Bundesweit sind es mittlerweile ca. drei Millionen Kinder und Jugendliche, die auf die Abfälle der Gesellschaft angewiesen sind, um ihren Hunger zu stillen. Die Dunkelziffer liegt noch höher.

Wer sich also in Köln betroffen fühlt und etwas für diese Kinder und Jugendlichen tun möchte, ist herzlich eingeladen mitzumachen. Diese „Konjunktur der Armut“ gilt es zu stoppen. Es kann ja nicht unser Ziel sein, zuzuschauen wie in unserem reichen Land die Armutsraten und die Zahlen der Armenspeisungen ständig steigen wie ehemals die Börsenkurse.

 

Welche Wege führen also aus der Armut, wenn wir uns nicht darauf beschränken wollen nur die Symptome zu behandeln und lindernde Verbände anzulegen?    Die Ursachen dieser „Armutskonjunktur“ liegen in den Fehlentwicklungen des deutschen Arbeitsmarktes, wenn wir das Übel an der Wurzel packen wollen. Die Eltern dieser armen Kinder sind durchweg Opfer ihrer Chancenlosigkeit in der Arbeitswelt. Dies betrifft somit besonders die Kinder von alleinerziehenden Müttern. Sie bilden die größte Gruppe der Betroffenen. Zu fast 60 Prozent sind es also Frauen, die betroffen sind - auch in Köln ist das so.

Die Kampagne in Köln und später bundesweit lädt wirklich Alle und Jeden ein, dabei mitzuwirken:  Bürger wie auch Unternehmen, Organisationen und Institutionen, die Medien, die Schulen, Fachschulen, Hochschulen, Universitäten, Stiftungen, Experten, Fachleute aller Richtungen, Künstler, Politiker, Prominente, wie auch Persönlichkeiten in entscheidenden Positionen. Gemeinsam sind wir stärker, wenn wir neue kreative und wirksamere Wege gehen.              Gemeinsam können wir es schaffen, dass die Mütter, Väter, Eltern unserer armen Kinder von uns allen ihre Lebensqualität und Würde zurückerhalten.                                      Wir eröffnen ihnen damit neue Chancen für selbstgeschaffenen Wohlstand, denn wir wollen Wohlstand anstatt Wohlfahrt und Teilhabe für wirklich alle unsere Kinder in unserer Stadt!

Wir können es uns beweisen, dass es geht. Jeder kann „Mittäter“ werden für eine bessere Welt und Zukunft unserer Kinder und das ist letztlich für uns Alle.

Wenn Sie also mitmachen, mitdenken, mitgestalten wollen, freuen wir uns über Ihre Nachricht.

Mehr erfahren Sie auch schon auf der Website:                                        www.kinderlobby-deutschland.de


Grunwald & Partner
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